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IT-Wissen für Arztpraxen

Praxisnahe Anleitungen und Hintergrundartikel zu IT-Sicherheit, Praxissoftware, Telematik und Datenschutz — direkt aus dem Praxisalltag von 120+ betreuten Praxen.

Juni 2026

Aktuelle Artikel

Technische Hinweise, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Erklärungen rund um die IT in Ihrer Arztpraxis.

Telefonie · Praxisorganisation
Juni 2026 5 Min. Lesezeit

Posteingang statt Chaos: Warum Arztpraxen ihr Telefon neu denken müssen

Das Telefon ist das größte ungelöste Problem im Praxisalltag. Drei Patienten am Tresen, das Telefon klingelt — und niemand hat die Hände frei.

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IT-Sicherheit · Hardware-Firewall
Juni 2026 6 Min. Lesezeit

Günstige Hardware-Firewall für Arztpraxen: Was Sie wirklich brauchen

Schon ein einziger erfolgreicher Phishing-Klick kann deutlich höhere Folgekosten verursachen als eine vorbeugende Absicherung. PraxSECURE erklärt, worauf es ankommt.

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IT-Sicherheit · Windows-Update
Juni 2026 4 Min. Lesezeit

Secure Boot & UEFI-Zertifikat prüfen — Windows-Update macht's nötig

Aktuelle Windows-Updates erfordern gültige UEFI-Zertifikate und aktives Secure Boot. So prüfen Sie den Status in Ihrer Praxis schnell und zuverlässig.

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Praxissoftware · T2med
Juni 2026 3 Min. Lesezeit

T2med: Kartenslot vorbelegen — einmal einstellen, nie wieder klicken

Wer in T2med täglich denselben Kartenleser nutzt, kann den Slot dauerhaft vorbelegen. Eine kleine Einstellung mit spürbarem Effekt im Praxisalltag.

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Datenschutz · Windows · KI
Juni 2026 5 Min. Lesezeit

Windows Copilot & Recall in der Arztpraxis: Was Sie wissen müssen

Microsoft Recall macht kontinuierliche Screenshots Ihres Bildschirms. Was das für Arztpraxen mit Patientendaten bedeutet — und wie Sie sich schützen.

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Posteingang statt Chaos: Warum Arztpraxen ihr Telefon neu denken müssen

Das Telefon ist das größte ungelöste Problem im Praxisalltag. Drei Patienten am Tresen, das Telefon klingelt — und niemand hat die Hände frei. Ein strukturierter Telefonposteingang verändert das grundlegend.

Das Problem kennt jede Praxis

Anrufe kommen unstrukturiert, zu jeder Zeit und in unterschiedlicher Dringlichkeit. Rezept-Anfragen, Terminwünsche, Rückfragen zu Laborergebnissen — alles landet im selben Kanal, wird von denselben Mitarbeitenden bearbeitet und unterbricht fortlaufend den Praxisbetrieb.

Die Folge: Fehler durch Ablenkung, unnötige Rückrufe, frustrierte Patienten und ein Team, das am Ende des Tages das Gefühl hat, permanent reagiert aber nie wirklich gearbeitet zu haben.

Der Ansatz: Telefonposteingang statt Direktverbindung

Ein strukturierter Telefonposteingang nimmt Anrufe automatisch entgegen, transkribiert das Anliegen und stellt es dem Team geordnet zur Verfügung — ähnlich wie ein E-Mail-Postfach, nur für Telefonanliegen.

  • Anrufe werden entgegengenommen, auch wenn alle Leitungen belegt sind
  • Anliegen werden kategorisiert (Rezept, Termin, Rückfrage, Notfall)
  • Das Team bearbeitet im eigenen Tempo — ohne Unterbrechung
  • Patienten erhalten automatische Rückmeldung per SMS

Was sich in der Praxis verändert

Praxen, die diesen Ansatz einführen, berichten regelmäßig von weniger Stress am Empfang, kürzeren Bearbeitungszeiten und vor allem: mehr Ruhe im Praxisalltag. Die MFA arbeitet strukturierter, Ärzte werden seltener unterbrochen.

💡 Praxhelper bildet genau diesen Ansatz ab — automatische Entgegennahme, Transkription, SMS-Antwort und Direktlink in die T2med-Kartei. Onboarding in einer Stunde, Server in Deutschland.

Fazit

Das Telefon bleibt wichtig — aber als ungefilterte Unterbrechungsmaschine hat es in modernen Arztpraxen ausgedient. Ein strukturierter Posteingang ist keine Spielerei, sondern ein konkreter Beitrag zur Entlastung.

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Günstige Hardware-Firewall für Arztpraxen: Was Sie wirklich brauchen

Schon ein einziger erfolgreicher Phishing-Klick kann deutlich höhere Folgekosten verursachen als eine vorbeugende Absicherung. Was wirklich zählt — und was nur teures Marketing ist.

Warum Arztpraxen ein besonderes Risiko haben

Arztpraxen verarbeiten hochsensible Patientendaten und sind gleichzeitig oft technisch schlecht abgesichert. Die Kombination aus veralteten Systemen, ungeschultem Personal und fehlender Segmentierung macht sie zu einem bevorzugten Ziel für Ransomware-Angriffe.

Eine Studie des BSI zeigt: Kleine Arztpraxen sind überdurchschnittlich häufig von Ransomware betroffen — weil die Zahlungsbereitschaft hoch und die IT-Absicherung niedrig ist.

Was eine Hardware-Firewall wirklich leisten muss

  • Netzwerksegmentierung: Praxis-, Warte- und Verwaltungsnetz getrennt
  • Eingehenden und ausgehenden Datenverkehr kontrollieren
  • VPN für Homeoffice und Zweigpraxen
  • Regelmäßige automatische Updates der Firewall-Firmware
  • Zentrale Verwaltung und Monitoring durch den IT-Dienstleister

Was Sie nicht brauchen

Viele Hersteller verkaufen komplexe Enterprise-Features an kleine Praxen, die diese weder benötigen noch administrieren können. Wichtiger als ein teures Gerät ist ein sauber konfiguriertes Standardgerät, das regelmäßig gewartet wird.

Das PraxSECURE-Modell

PraxSECURE setzt auf monatliche Flat-Rate statt Hardware-Kauf. Installation per Fernwartung, kein Techniker vor Ort nötig, VPN inklusive. Für Arztpraxen, die Schutz wollen, ohne eine eigene IT-Abteilung aufzubauen.

💡 Ab 49,99 € netto/Monat — inklusive Hardware, Konfiguration, Updates und Fernwartungs-Installation.

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Secure Boot & UEFI-Zertifikat prüfen — Windows-Update macht's nötig

Aktuelle Windows-Updates setzen voraus, dass Secure Boot aktiv ist und das UEFI-Zertifikat gültig ist. In vielen Praxen ist das nicht der Fall — mit der Folge, dass Updates blockiert werden oder Systeme nicht starten.

Was ist Secure Boot?

Secure Boot ist eine UEFI-Funktion, die sicherstellt, dass beim Systemstart nur signierter, vertrauenswürdiger Code geladen wird. Manipulierter Bootcode — wie ihn Ransomware oder Rootkits einschleusen — wird dadurch blockiert.

Warum wird das jetzt relevant?

Microsoft hat die Anforderungen für Windows-Updates verschärft. Systeme ohne aktives Secure Boot oder mit abgelaufenen UEFI-Zertifikaten erhalten bestimmte Updates nicht mehr oder zeigen Fehlermeldungen beim Start.

Schritt-für-Schritt: Status prüfen

1

Systeminformationen öffnen

Taste Win + R, dann msinfo32 eingeben und Enter drücken.

2

Secure Boot Status prüfen

In der Übersicht nach „Sicherer Startzustand" suchen. Der Wert sollte Aktiviert lauten.

3

BIOS-Modus prüfen

Zeile „BIOS-Modus": Wert muss UEFI sein. Steht dort „Legacy", muss das System ggf. migriert werden.

4

UEFI-Zertifikate aktualisieren

Im UEFI/BIOS-Setup unter „Secure Boot" → „Key Management" → „Install default Secure Boot keys" auswählen, um Zertifikate zu erneuern.

Änderungen im UEFI/BIOS können das System unbootfähig machen. Im Zweifel Fernwartung nutzen oder vorher ein vollständiges Backup erstellen.

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T2med: Kartenslot vorbelegen — einmal einstellen, nie wieder klicken

Wer in T2med täglich denselben Kartenleser nutzt, kann den Slot dauerhaft vorbelegen und spart sich das ständige Nachwählen. Eine kleine Einstellung mit spürbarem Effekt im Praxisalltag.

Warum diese Einstellung Zeit spart

An stark frequentierten Anmeldungen werden täglich hunderte Patientenkarten eingelesen. Wenn jedes Mal manuell der Kartenleser ausgewählt werden muss, summieren sich die Klicks schnell zu echten Zeitverlusten — und zu Fehlern bei Ablenkung.

Schritt-für-Schritt: Kartenslot fest vorbelegen

1

T2med öffnen und anmelden

Mit Ihrem Benutzerkonto anmelden. Die Einstellung wird pro Arbeitsplatz gespeichert.

2

Einstellungen → Geräte aufrufen

Im Menü EinstellungenGeräteKartenleser auswählen.

3

Gewünschten Slot als Standard setzen

Den gewünschten Kartenleser markieren und als Standardgerät festlegen. Bestätigen mit OK.

4

Einstellung testen

Versichertenkarte einlesen — T2med sollte nun automatisch den richtigen Slot nutzen, ohne Rückfrage.

💡 Die Einstellung gilt pro Benutzer und pro Arbeitsplatz. Bei mehreren Arbeitsplätzen muss sie an jedem PC einzeln vorgenommen werden.

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Windows Copilot & Recall in der Arztpraxis: Was Sie wissen müssen

Microsoft Recall macht kontinuierliche Screenshots Ihres Bildschirms und speichert diese lokal durchsuchbar. Für Arztpraxen mit Patientendaten auf dem Bildschirm ist das eine kritische Funktion — die Sie kennen und aktiv deaktivieren sollten.

Was ist Windows Recall?

Recall ist eine KI-Funktion in Windows 11 (Copilot+ PCs), die in regelmäßigen Abständen Screenshots des aktuellen Bildschirminhalts erstellt und diese lokal indexiert. Nutzer können dann per Sprache oder Texteingabe nach vergangenen Bildschirminhalten suchen.

In Arztpraxen können durch Recall Screenshots von Patientenstammdaten, Diagnosen, Laborwerten und KIM-Nachrichten gespeichert werden — ohne dass Arzt oder Patient davon wissen.

Datenschutzrechtliche Einordnung

Recall speichert zwar lokal, aber die Indexdatenbank kann bei einem Angriff oder durch unbefugten Zugriff ausgelesen werden. Für Arztpraxen stellt das eine potenzielle Verletzung des Datenschutzes nach DSGVO und der ärztlichen Schweigepflicht dar.

Recall deaktivieren — Schritt für Schritt

1

Einstellungen öffnen

Win + IDatenschutz & SicherheitRecall & Snapshots

2

Recall deaktivieren

Schalter bei „Snapshots speichern" auf Aus stellen. Bestehende Snapshots löschen.

3

Per Gruppenrichtlinie sperren (Mehrplatz)

In Praxen mit mehreren PCs empfiehlt sich die zentrale Deaktivierung per Gruppenrichtlinie: gpedit.msc → Computerkonfiguration → Administrative Vorlagen → Windows-Komponenten → Recall.

💡 Auf verwalteten Praxis-PCs übernimmt die nachhaltigke-it GmbH diese Konfiguration im Rahmen der laufenden Betreuung — sprechen Sie uns an.

Markennamen-Hinweis: Alle genannten Markennamen, Produktnamen und eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Markeninhaber. Die nachhaltigke-it GmbH steht in keiner geschäftlichen, partnerschaftlichen oder sonstigen Verbindung zu diesen Unternehmen. Die Verwendung dient ausschließlich der sachlichen Beschreibung und zum Zweck des Kompatibilitätshinweises.

Haftungsausschluss: Alle im Blog veröffentlichten Anleitungen, Tutorials und technischen Hinweise wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, jedoch ohne jegliche Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität. Die Umsetzung erfolgt auf eigene Gefahr. Die nachhaltigke-it GmbH übernimmt keinerlei Haftung für Schäden, die direkt oder indirekt aus der Anwendung der beschriebenen Inhalte entstehen.

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